Freitag Punkt 12

Mit manchem Webdienst ist es eine kurze, heiße Affäre. Ein Online-Terminplaner verspricht, die Terminabstimmung zu erleichtern. Man probiert ihn begeistert aus, erlaubt ihm den Zugriff auf den Google Kalender und nutzt ihn einige Wochen. Dann wird er überflüssig und gerät in Vergessenheit. Seine Berechtigung kann trotzdem weiter gelten – auch für Termine, die erst danach hinzukommen.
Ein vergessenes Benutzerkonto enthält vielleicht alte Daten. Eine vergessene Datenfreigabe kann dagegen aktuelle und künftige Daten zugänglich machen.
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Sie suchen einen Passwort-Manager und landen auf einer Seite mit „Konto erstellen“, Cloud-Speicher und verschiedenen Abos. Ausgerechnet für Ihre Zugangsdaten soll also noch ein Online-Dienst dazukommen. Vielleicht wäre Ihnen wohler, wenn Ihre Passwörter auf Ihrem eigenen Rechner blieben.
Das geht: Ein Passwort-Tresor kann eine lokale Datei sein.
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Sie legen das neue Smartphone neben das alte, starten beim iPhone „Schnellstart“, bei Android die Datenübertragung und lassen beide eine Weile „kuscheln“. Danach sind die vertrauten Apps, Fotos und Kontakte auf dem neuen Gerät. Jetzt das alte auf Werkseinstellungen setzen und zum Enkel oder an den Käufer weiterreichen.
Stimmt das? Fast. An zwei entscheidenden Stellen müssen Sie selbst nachhelfen.
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Sie öffnen Ihr E-Mail-Programm, doch Ihr Postfach bleibt unerreichbar: gesperrt, gehackt oder vom Anbieter abgeschaltet. Die alten Nachrichten sind jetzt nicht einmal das größte Problem. Sie brauchen einen Rücksetzlink für den Online-Shop, einen Bestätigungscode fürs Streamingkonto oder Hilfe beim Behörden-Login – alles geht an dieselbe tote Adresse. Auch bei Bankzugängen, die E-Mail zur Bestätigung nutzen, kann das fehlende Postfach den Weg versperren.
Wie kommen Sie wieder an Ihre anderen Konten, wenn ausgerechnet das Postfach dafür fehlt?
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Vielleicht haben Sie die Warnung schon gehört: Sagen Sie am Telefon niemals „Ja“, sonst haben Sie plötzlich einen Vertrag am Hals. Die Betrüger würden Ihr „Ja“ einfach herausschneiden und hinter eine erfundene Frage kleben – und schon werden Sie zur Kasse gebeten.
Klingt beunruhigend. Aber hält die Geschichte einer genauen Prüfung stand?
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