Freitag Punkt 12

Der Papierstapel auf dem Schreibtisch wächst, der Aktenordner quillt über, und irgendwann fasst man den Entschluss: Jetzt wird alles digital. Ein paar Wochen später wächst der Stapel wieder – und das schlechte Gewissen gleich mit.
Das Problem ist fast nie die Technik. Es ist das Sortieren.

Jeden Tag tippen wir Adressen ein, die mit drei Buchstaben beginnen, über die kaum jemand nachdenkt: www. Sie sind so selbstverständlich geworden wie der Lichtschalter an der Wand.
Dabei gab es das alles vor etwas mehr als 35 Jahren noch nicht – und die Idee dahinter entstand nicht in einem Technologiekonzern, sondern in einem Physiklabor.

Früher lagen Fotos in Schuhkartons auf dem Dachboden und überlebten dort Jahrzehnte. Heute liegen tausende Bilder auf dem Smartphone – und sind paradoxerweise stärker gefährdet, als es die alten Papierabzüge je waren.
Warum ist das so – und was kann man dagegen tun?
Freitag Punkt 12

Sie öffnen ein Dokument, ändern eine Zeile und klicken auf das kleine quadratische Symbol oben links. Gespeichert. Was Sie dabei angeklickt haben, ist das stilisierte Abbild einer 3,5-Zoll-Diskette – eines Gegenstands, den selbst viele Erwachsene seit zwanzig Jahren nicht mehr in der Hand hatten.
Wann haben Sie zuletzt eine echte Diskette in der Hand gehalten?
Freitag Punkt 12

Nach zwei Jahren hält das Smartphone nur noch den halben Tag durch. Frustrierend – und scheinbar unvermeidlich. Im Bekanntenkreis kursieren dann die immer gleichen Ratschläge: vor dem Laden komplett leerziehen, nie über Nacht am Kabel lassen, bloß nicht schnellladen.
Das Dumme daran: Vieles davon stimmt nicht mehr. Und manches schadet dem Akku sogar.
Nya inlägg: Fredagssamtalet
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