|
Der Druckerspeicher muss im Grunde jeweils nur eine einzige Seite aufnehmen können. Sobald das Abbild der Seite im Speicher erstellt ist, kann der Drucker es auf Papier ausgeben. Bei Postscript stellt sich allerdings das Problem, dass im Drucker je nach dem Berechnungen und andere Operationen stattfinden, die ebenfalls Speicherplatz benötigen, und das lässt sich dann nicht immer genau vorhersehen. Was schon mal vorkommen kann, ist, dass der Speicher nach Abschluss einer Seite nicht oder nicht richtig gelöscht wird. Das kann vorliegend aber kaum der Fall sein.
Wenn es grundsätzlich funktioniert, nur bei sehr grossen Druckjobs Probleme auftreten, ist Diagnose schwierig. Die Probleme können liegen: 1.) beim Programm, das die Druckausgabe erzeugt, 2.) bei der Schnittstelle der Druckausgabe zum Betriebssystem, 3.) beim Druckertreiber, 4.) beim Speicher des Betriebssystems bzw. der Drucker-Warteschlange, 5.) bei der Schnittstelle, an der der Drucker angeschlossen ist, 6.) am Netzwerk, 7.) irgendwo im Netzwerk-Drucker-Server/-Spooler, 8.) am Drucker selbst (Druckerspeicher, Firmware, ...).
Das sind so grob die möglichen Orte, an denen es fehlen kann. Nun ist es allerdings etwas schwierig, die einzelnen Ebenen gleichsam zu isolieren, um zu erkennen, welche das Problem aufweist.
Eine Möglichkeit bestünde darin, die Serienbriefe einmal nicht direkt zu drucken, sondern als ein grosses PDF-Dokument auszugeben und danach dieses zu drucken. Treten keine Probleme auf, lässt sich der Fehler wohl im Bereich TextMaker/Druck-Schnittstelle des Betriebssystems/Druckertreiber festmachen. Tritt das Problem auch mit Drucken aus PDF auf, dann dürfte der Fehler tiefer im System stecken.
|