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 Betreff des Beitrags: TM-Datenbank
BeitragVerfasst: 28.07.2011 08:46:04 
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Hallo,
Betreibe seit kurzem statt "Word" von Windows, den TextMaker 2008.
Konnte mich schon gut einarbeiten, aber mir fehlt noch die wichtige Information, die ich im Buch nicht finden kann:
Ist es möglich, meine vielen Textdateien, die täglich erweitert werden, in der Datenbank von TM zu integrieren? Und wenn ja, wie gehe ich da vor?
Liebe Grüße Hermann


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 Betreff des Beitrags: Re: TM-Datenbank
BeitragVerfasst: 28.07.2011 10:39:12 
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Eigentlich nicht.

Bei der TM-Datenbank handelt es sich um das dBASE Format. Solche Anwendungen sind dafür nicht vorgesehen. Theoretisch wäre es möglich mit dem Memo-Feld zu arbeiten, halte das aber für wenig praktikabel und würde davon abraten.


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 Betreff des Beitrags: Re: TM-Datenbank
BeitragVerfasst: 28.07.2011 12:06:58 
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Für diese Aufgabenstellung empfehle ich Dir das Programm Lexican unter www.lexican.de


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 Betreff des Beitrags: Re: TM-Datenbank
BeitragVerfasst: 29.07.2011 08:44:50 
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Registriert: 26.07.2011 17:07:53
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greifenklau hat geschrieben:
Für diese Aufgabenstellung empfehle ich Dir das Programm Lexican unter http://www.lexican.de

Hallo, danke für deine Empfehlung, aber sie ist auf 50 Datensätze begrenzt, nicht wahr?
Mein Bedarf ist allerdings viel größer (zur Zeit min. 500 Textdateien).
Gibt es eine kostenlose Datenbank die unbegrenzte Textdateien zuläßt?
Liebe Grüße Bherka


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 Betreff des Beitrags: Re: TM-Datenbank
BeitragVerfasst: 29.07.2011 10:28:59 
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Vielleicht käme CUEcards in Frage: http://www.mhst.net/cuecards/
Eine ältere Version ist m. W. kostenlos erhältlich, ansonsten gibt es die Möglichkeit, das Programm erst zu testen und später vergleichsweise günstig zu erwerben.

Auf jeden Fall ist dies keine Aufgabenstellung für eine klassische Datenbank, sondern für eine sog. "Freetext-Datenbank".

Im übrigen sind für die Verwaltung von (Text-)Dateien natürlich die entsprechenden Funktionen des Betriebssystems da (z. B. Ordner-Strukturen), TM bringt zudem für eigene Dateien den Datei-Manager mit.


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 Betreff des Beitrags: Re: TM-Datenbank
BeitragVerfasst: 29.07.2011 13:09:46 
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Der Empfehlung von Panosis kann ich mich anschliessen, ich arbeite selbst mit CUEcards und zwar der kostenlosen Version 2.36., ich sammle damit Tips für verschiedene Anwendungen, die ich im Internet finde. Wenn es um eine reine Verwaltung von Texten ohne Grafiken, Bilder etc. geht, reicht die Software. Formatierungsmöglichkeiten der Texte sind z.T. möglich.

Es gibt auch eine erweiterete kostenpflichtige Version, die in der Preisklasse von Lexican liegt, Welches von der Handhabung her interessant ist, kan ich nicht beurteilen.


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 Betreff des Beitrags: Re: TM-Datenbank
BeitragVerfasst: 29.07.2011 19:06:20 
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Ja Cuecards hatte ich auch und es ist gut. Ein weiteres kostenloses Produkt findest Du unter: http://zettelkasten.danielluedecke.de/
Ich hatte mich letztendlich für Lexican entschieden, weil ich damit aus meiner Sicht am besten Wissensdatenbanken aufbauen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: TM-Datenbank
BeitragVerfasst: 31.07.2011 18:53:10 
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Registriert: 15.01.2004 22:11:43
Beiträge: 20
Die Cuecards Freeware Variante (2.xx) benutze ich inzwischen seit mehr als einem Jahrzehnt und dies täglich mit mehreren Dateien. Ich besitze auch die Kauf-Versionen von CueCards und habe diverse weitere ähnliche Programme ausprobiert. (TreePad z.B.)
Mit CueCards 2.xx sammle und verarbeite ich pro Datei bis zu mehrerer hundert oder auch über tausend Rich-Text-Einträge pro Datei schnell und effizient. (Polit-Informationen als Kopie aus Internet-News zu Krisen)
Das Programm ist schnell, klein, übersichtlich und - im Fazit - in Punkto "usability" (ungefähr: "Anwendernutzen") aus meiner Sicht ungeschlagen - Cuecards ist für mich in Punkto Wissenssammlung und Wissensverarbeitung das (!) hilfreichste Programm. Man sollte es nicht auf Grund der schon etwas betagteren "Oberflächenkosmetik" unterschätzen.

Das Programm Lexican habe ich mir auf Grund dieses Threads angesehen. Es hat einen zweifelsfrei attraktiven Ansatz, der HTML-Output ist auch beachtlich, orientiert sich - aus meiner Sicht - in der Benutzeroberfläche aber an der selbstgesetzten Aufgabenstellung (Lexica) und "verschenkt" bzw. benutzt sehr viel Platz für eigene Programm-Strukturen, statt der Darstellung des Textes und der notwendigen Gliederung. (gemessen an CC2x) Ich werde es mir aber noch näher ansehen, insbesondere der HTML-Output in klar benannte Einzeldateien scheint mir richtungsweisend zu sein.

@SoftMaker: Das Abraten hinsichtlich des Memo-Feldes von DataMaker in diesem Thread geschah völlig zu Recht. Aber auch ich hoffe seit Jahrzehnten auf so etwas wie ein umfangreich aufnahmefähigem Memofeld mit z.B. Rich Text Formatierungen. Bei Access soll so etwas - zumindestens mit Hilfe von Zusatzprogrammen - wohl machbar sein .....

@Bherka
Vielleicht könntest Du Deine Ausgangslage bzw. -Idee noch etwas erläutern: Wieso möchtest Du Textdateien (reine Textdateien oder formatierter Text, wie z. Schriftfarbe, Fettschrift usw.?) mit und in der TextMaker-Datenbank verknüpfen? Sollen einzelne Textdateien z.B. einer Person oder eindeutigen Sache zugeordnet werden? Gegebenenfalls jeweils genau eine Textdatei oder auch mehrere?


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 Betreff des Beitrags: Re: TM-Datenbank
BeitragVerfasst: 01.08.2011 09:32:45 
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Beiträge: 41
datashaker hat geschrieben:
Die Cuecards Freeware Variante (2.xx) benutze ich inzwischen seit mehr als einem Jahrzehnt und dies täglich mit mehreren Dateien. Ich besitze auch die Kauf-Versionen von CueCards und habe diverse weitere ähnliche Programme ausprobiert. (TreePad z.B.)
Mit CueCards 2.xx sammle und verarbeite ich pro Datei bis zu mehrerer hundert oder auch über tausend Rich-Text-Einträge pro Datei schnell und effizient. (Polit-Informationen als Kopie aus Internet-News zu Krisen)
Das Programm ist schnell, klein, übersichtlich und - im Fazit - in Punkto "usability" (ungefähr: "Anwendernutzen") aus meiner Sicht ungeschlagen - Cuecards ist für mich in Punkto Wissenssammlung und Wissensverarbeitung das (!) hilfreichste Programm. Man sollte es nicht auf Grund der schon etwas betagteren "Oberflächenkosmetik" unterschätzen.

Das Programm Lexican habe ich mir auf Grund dieses Threads angesehen. Es hat einen zweifelsfrei attraktiven Ansatz, der HTML-Output ist auch beachtlich, orientiert sich - aus meiner Sicht - in der Benutzeroberfläche aber an der selbstgesetzten Aufgabenstellung (Lexica) und "verschenkt" bzw. benutzt sehr viel Platz für eigene Programm-Strukturen, statt der Darstellung des Textes und der notwendigen Gliederung. (gemessen an CC2x) Ich werde es mir aber noch näher ansehen, insbesondere der HTML-Output in klar benannte Einzeldateien scheint mir richtungsweisend zu sein.

@SoftMaker: Das Abraten hinsichtlich des Memo-Feldes von DataMaker in diesem Thread geschah völlig zu Recht. Aber auch ich hoffe seit Jahrzehnten auf so etwas wie ein umfangreich aufnahmefähigem Memofeld mit z.B. Rich Text Formatierungen. Bei Access soll so etwas - zumindestens mit Hilfe von Zusatzprogrammen - wohl machbar sein .....

@Bherka
Vielleicht könntest Du Deine Ausgangslage bzw. -Idee noch etwas erläutern: Wieso möchtest Du Textdateien (reine Textdateien oder formatierter Text, wie z. Schriftfarbe, Fettschrift usw.?) mit und in der TextMaker-Datenbank verknüpfen? Sollen einzelne Textdateien z.B. einer Person oder eindeutigen Sache zugeordnet werden? Gegebenenfalls jeweils genau eine Textdatei oder auch mehrere?

Hallo,
Meine verschiedenen Richtext formatierten Textdateien enthalten verschiedene Themen. Ich möchte daraus nach einem bestimmten Stichwort die enthaltenen Texte nachlesen können, wie in einem Lexikon! Verstehst du?
Liebe Grüße Bherka


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 Betreff des Beitrags: Re: TM-Datenbank
BeitragVerfasst: 01.08.2011 19:11:32 
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Zitat:
Hallo,
Meine verschiedenen Richtext formatierten Textdateien enthalten verschiedene Themen. Ich möchte daraus nach einem bestimmten Stichwort die enthaltenen Texte nachlesen können, wie in einem Lexikon! Verstehst du?
Liebe Grüße Bherka

Sieh Dir dafür mal den Zettelkasten an. ich glaube, dass diese Oberfläche Deinen Wünschen sehr nahe kommt. Das Programm wird zudem ständig erweitert. Sieh Dir auch mal die "Schreibtisch"-Funktion an.


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 Betreff des Beitrags: Re: TM-Datenbank
BeitragVerfasst: 01.08.2011 22:24:43 
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Also, Greifenklau kann ich nicht widersprechen, da ich den „Zettelkasten“ nicht kenne.
Hinsichtlich der Aufgabenstellung kann ich nur sagen, dass diese durch Cuecards 2x abgedeckt wird. Mit Suchfunktionen innerhalb eines Texteintrages (Strg + F), sowie innerhalb einer gesamten CueCards Datenbank (F3), dürfte jedes Stichwort auffindbar sein.
Abgesehen davon entsteht durch das baumartige Navigationskonzept von benennbaren Kategorien (wie eine „Sammelbox“ für Text-Einträge und ebenfalls benennbare Einträge eine gegliederte Datenbank.
Diese ist jedoch - wie bei anderen Programmen diese Konzeptes auch - nur nach einem Kriterium aufbaubar - dies unterscheidet diese Programme von z.B. der Datenbank in TextMaker oder DataMaker. In der Praxis kommt man - für den hier diskutierten Zweck - mit Programmen wie z.B. CueCards gut zurecht.
CueCards 2.x-Dateien können von CueCards 3.x und 4.x übernommen und konvertiert werden. CueCards 4x Dateien sollen auf dem Access-Format basieren oder damit identisch sein, dies kann ich nicht mit letzter Sicherheit sagen. Jedenfalls funktioniert von dort ein Export zurück ins MS-Word Format (strukturierte Datei, diese wiederum auch in TextMaker verwendbar oder auch kann eine komplette Datenbank in eine Ordnerstruktur mit RichText-Dateien exportiert werden). Den CueCards 2x HTML-Export, der üblicherweise alle Formatierunge verloren hat, bearbeite ich derzeitig im Sinne halb-automatischer Erweiterungen, dies setzt allerdings die Aufnahme von Steuercode (ähnlich wie hier im Forum) in die eigendliche Datei voraus. Evtl. werde ich die Früchte meiner diesbezüglichen Arbeit im Laufe des Jahres veröffentlichen, es wird aber in jedem Fall eine Lösung mit etlichen manuellen Schritten - also mehr für Bastler - bleiben.
Im Übrigen kann jeder vernünftige Dateimanager nicht nur nach Dateinamen, sondern auch nach Dateiinhalten suchen, dieser Weg wurde hier im Thread ja auch schon angesprochen, ist in der Praxis aber eher nicht so komfortabel, machbar aber in jedem Fall.

Am Rande sei es erwähnt: Ich habe vor einigen Jahren mal mit einer Kombinierung von DataMaker und einem weiteren Programm experimentiert. Eigentlicher Zweck dieses Programmes war es HTML-Dokumente mit diversen Browsern nach Wahl öffnen zu können, der Name ist mir momentan entfallen. Jedenfalls las es die Windows-Zwischenablage aus und konnte (bis zu einer bestimmten Version) so eingestellt werden, das es z.B. einen Dateipfad zu einer *.jpg-Datei, der in DataMaker verzeichnet war und von dort in die Zwischenablage befördert wurde, auslas und dann z.B. den Datei-Pfad direkt an IrfanView (Bildbetrachter) weiterreichte, wo es dann angezeigt wurde. Gleiches war auch mit RichText Dateien zu machen, die wurden dann z.B. mit TxtEdit oder TextMaker geöffnet. Allerdings weiss ich nach einigen Festplattenschäden selber nicht ob ich da noch verwertbares auffinden könnte.
Ich schreibe dieses auch in erster Linie um mal einen Gedankenanstoss an die SoftMaker zu geben, was man mit Datenbanken noch so alles anfangen kann bzw. könnte, es wäre vom Anlass diese Threads ja nicht so weit weg .... Vielleicht könnte man PlanMaker ja zwischenzeitlich auch mit einigen eigenständigen Funktionen solcher Art anreichern, die bisherigen Datenbank-Funktionen und Schnittstellen von PlanMaker sind so schlecht ja nicht, wenn auch ganz bestimmt sinnvoll ausbaubar.


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 Betreff des Beitrags: Re: TM-Datenbank
BeitragVerfasst: 02.08.2011 07:53:16 
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Zitat:
Gedankenanstoss an die SoftMaker zu geben, was man mit Datenbanken noch so alles anfangen kann bzw. könnte
Du machst den gleichen Denkfehler, wie manche andere Nutzer dieses Forums auch. DataMaker ist keine Datenbank sondern ein Frontend d.h. ein Verwaltungs- und Steuerprogramm für Datenbanken. Ob man seine Anforderungen mit der Datenbank erfüllen kann, hängt also von der eingesetzten Datenbank ab wie z.B. ACCESS, SQlite etc. Das DM 99 konnte nur das dBASE Format verarbeiten, während das neue DM (wenn es denn mal fertiggestellt ist) alle Datenbanken verarbeiten kann, für die ein Treiber installiert ist.

Ein Tip noch, falls du Cuecards 2.36 testest, wenn du von einer Website HTML-Tabellen in Cuecards kopieren möchtest, funktioniert das meistens nicht. Ich mache dann einen "Umweg" über TM, dann klappt es auch mit der Optik einwandfrei.


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 Betreff des Beitrags: Re: TM-Datenbank
BeitragVerfasst: 02.08.2011 10:18:34 
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Beiträge: 1463
Irgendwo im Forum hatte ich schon mal erklärt, was "Datenbank" bedeutet, nämlich:
1. eine systematische Sammlung von Daten (andere Bezeichnung: Datenbestand);
2. ein Ordnungsmuster, wie Daten gesammelt und gespeichert werden (auch: "Datenbanksystem");
3. eine Software, mit der Daten gesammelt und als Datenbestand gespeichert, danach wieder abgerufen, ausgewertet, manipuliert werden können.
Nr. 3 bezeichnet man eigentlich als Datenbank-Management-System (abgk. DBMS).
Unter Nr. 3 fallen DBMS wie z. B. DataMaker, Filemaker, Access, Oracle und andere. Wenn man so will, ist sogar das Datenbank-Modul in TextMaker ein DBMS (allerdings mit eingeschränkten Funktionen). Auch im Buchhaltungsprogramm steckt ein DBMS, weil die einzelnen Einträge einer Buchhaltung als Datenbestand im Sinne von Nr. 1 abgelegt werden.
Ein DBMS kann im übrigen mehrere Datenbestände und diese u. U. auch nach verschiedenen Systemen verwalten. So ist es zweifellos möglich, etwa die Adressen, die man für eigene Zwecke benötigt, und jene eines Vereins, den man nebenbei betreut, als getrennte Datenbestände zu verwalten. Je nach verwendetem System (Nr. 2) werden diese als zwei getrennte Dateien oder als zwei getrennte Pakete aus verschiedenen Dateien abgelegt.
Man kann aber ebenso auch z. B. Adressen, Buchhaltungsdaten, das Inventar des Lagers und z. B. die Verwaltung der Schlüssel zum Firmengebäude mit ein und demselben DBMS als je eigene Datenbestände verwalten. Diese werden je verschieden aufgebaut sein und sich somit in ihrer Struktur unterscheiden.
Schliesslich gibt es sehr verschiedene Wege, wie Daten bzw. Informationen geordnet und abgelegt werden können. Heute weit verbreitet sind die relationalen Datenbanken, es gibt aber etwa hierarchisch geordnete Datenbanken und andere mehr. Es gab sogar einmal den Versuch, eine assoziative Datenbank einzurichten, die das assoziative Denken des Menschen abzubilden versuchte.

Das Problem liegt nun eigentlich bei Nr. 2: Herkömmliche Datenbanken sind vorwiegend auf Informationen zugeschnitten, die sich aus Zahlwerten und Begriffen zusammensetzen. Ergänzend kommen sogenannte logische Daten hinzu. Längere Texte, zumal solche mit zugehörigen Formatierungen, sind in derartigen Systemen nicht wirklich vorgesehen. Dabei tanzen weder DataMaker noch das Datenbankmodul von TextMaker aus der Reihe. So schön etwa Access an der Oberfläche aussehen mag, intern sieht es dabei nicht wesentlich anders aus als bei irgendeiner anderen klassischen Datenbank.

Wenn es um das Sammeln, Ordnen, Verwalten und Speichern von Texten geht, so muss eine andere Konzeption als die der klassischen Datenbank verwendet werden.
Ich hatte bereits auf sogenannte Freetext-Datenbanken hingewiesen, zu denen CUEcards gehört. Das Problem stellen einerseits die Datenmengen dar. Texte lassen sich nicht in der Art vordefinierter Felder verwalten, da sie viel länger sein und in ihrer Länge auch erheblich schwanken können.
Zudem enthalten Texte auch gewisse Meta-Daten, die in einer klassischen Datenbank-Struktur nicht abgebildet werden können. Dazu gehören etwa die Absätze. Man mag dies auf den ersten Blick für unwichtig halten, doch wird ein Text in aller Regel in sinnvolle Abschnitte gegliedert. In Extremfällen kann das Fehlen der Absatz-Gliederung das Verständnis eines Textes enorm behindern. Zu denken ist etwa an ein Gedicht, dessen Verse auf je einer neuen Zeile stehen und nur deswegen sofort als Verse erkennbar sind. Auch z. B. Titel werden durch Absetzen in einer eigenen Zeile oder durch optische Auszeichnungen kenntlich gemacht.

Auf die Funktionen der Betriebssysteme hatte ich bereits aufmerksam gemacht. Dazu gibt es Ergänzungen wie Suchprogramme, die das Durchsuchen des Inhalts von Dateien ermöglichen.
Versuche, die oben umschriebenen Probleme zu lösen und Metadaten mit Texten mitzuführen, gibt es sodann etliche auf XML-Basis.

Wenn es darum geht, eine grössere Zahl von Texten lexikon-artig zu verwalten, dann wäre womöglich eine Wiki-Software eine gute Lösung. Davon gibt es heute etliche, davon manche auch als Freeware. Ich darf auf die Suchmaschinen im WWW verweisen.


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 Betreff des Beitrags: Re: TM-Datenbank
BeitragVerfasst: 02.08.2011 16:10:58 
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Registriert: 26.07.2011 17:07:53
Beiträge: 41
Panosis hat geschrieben:
Irgendwo im Forum hatte ich schon mal erklärt, was "Datenbank" bedeutet, nämlich:
1. eine systematische Sammlung von Daten (andere Bezeichnung: Datenbestand);
2. ein Ordnungsmuster, wie Daten gesammelt und gespeichert werden (auch: "Datenbanksystem");
3. eine Software, mit der Daten gesammelt und als Datenbestand gespeichert, danach wieder abgerufen, ausgewertet, manipuliert werden können.
Nr. 3 bezeichnet man eigentlich als Datenbank-Management-System (abgk. DBMS).
Unter Nr. 3 fallen DBMS wie z. B. DataMaker, Filemaker, Access, Oracle und andere. Wenn man so will, ist sogar das Datenbank-Modul in TextMaker ein DBMS (allerdings mit eingeschränkten Funktionen). Auch im Buchhaltungsprogramm steckt ein DBMS, weil die einzelnen Einträge einer Buchhaltung als Datenbestand im Sinne von Nr. 1 abgelegt werden.
Ein DBMS kann im übrigen mehrere Datenbestände und diese u. U. auch nach verschiedenen Systemen verwalten. So ist es zweifellos möglich, etwa die Adressen, die man für eigene Zwecke benötigt, und jene eines Vereins, den man nebenbei betreut, als getrennte Datenbestände zu verwalten. Je nach verwendetem System (Nr. 2) werden diese als zwei getrennte Dateien oder als zwei getrennte Pakete aus verschiedenen Dateien abgelegt.
Man kann aber ebenso auch z. B. Adressen, Buchhaltungsdaten, das Inventar des Lagers und z. B. die Verwaltung der Schlüssel zum Firmengebäude mit ein und demselben DBMS als je eigene Datenbestände verwalten. Diese werden je verschieden aufgebaut sein und sich somit in ihrer Struktur unterscheiden.
Schliesslich gibt es sehr verschiedene Wege, wie Daten bzw. Informationen geordnet und abgelegt werden können. Heute weit verbreitet sind die relationalen Datenbanken, es gibt aber etwa hierarchisch geordnete Datenbanken und andere mehr. Es gab sogar einmal den Versuch, eine assoziative Datenbank einzurichten, die das assoziative Denken des Menschen abzubilden versuchte.

Das Problem liegt nun eigentlich bei Nr. 2: Herkömmliche Datenbanken sind vorwiegend auf Informationen zugeschnitten, die sich aus Zahlwerten und Begriffen zusammensetzen. Ergänzend kommen sogenannte logische Daten hinzu. Längere Texte, zumal solche mit zugehörigen Formatierungen, sind in derartigen Systemen nicht wirklich vorgesehen. Dabei tanzen weder DataMaker noch das Datenbankmodul von TextMaker aus der Reihe. So schön etwa Access an der Oberfläche aussehen mag, intern sieht es dabei nicht wesentlich anders aus als bei irgendeiner anderen klassischen Datenbank.

Wenn es um das Sammeln, Ordnen, Verwalten und Speichern von Texten geht, so muss eine andere Konzeption als die der klassischen Datenbank verwendet werden.
Ich hatte bereits auf sogenannte Freetext-Datenbanken hingewiesen, zu denen CUEcards gehört. Das Problem stellen einerseits die Datenmengen dar. Texte lassen sich nicht in der Art vordefinierter Felder verwalten, da sie viel länger sein und in ihrer Länge auch erheblich schwanken können.
Zudem enthalten Texte auch gewisse Meta-Daten, die in einer klassischen Datenbank-Struktur nicht abgebildet werden können. Dazu gehören etwa die Absätze. Man mag dies auf den ersten Blick für unwichtig halten, doch wird ein Text in aller Regel in sinnvolle Abschnitte gegliedert. In Extremfällen kann das Fehlen der Absatz-Gliederung das Verständnis eines Textes enorm behindern. Zu denken ist etwa an ein Gedicht, dessen Verse auf je einer neuen Zeile stehen und nur deswegen sofort als Verse erkennbar sind. Auch z. B. Titel werden durch Absetzen in einer eigenen Zeile oder durch optische Auszeichnungen kenntlich gemacht.

Auf die Funktionen der Betriebssysteme hatte ich bereits aufmerksam gemacht. Dazu gibt es Ergänzungen wie Suchprogramme, die das Durchsuchen des Inhalts von Dateien ermöglichen.
Versuche, die oben umschriebenen Probleme zu lösen und Metadaten mit Texten mitzuführen, gibt es sodann etliche auf XML-Basis.

Wenn es darum geht, eine grössere Zahl von Texten lexikon-artig zu verwalten, dann wäre womöglich eine Wiki-Software eine gute Lösung. Davon gibt es heute etliche, davon manche auch als Freeware. Ich darf auf die Suchmaschinen im WWW verweisen.

Eine gute Aufklärung für mich als Laien! Mein Anliegen ist vielleicht besser zu verdeutlichen:

Möglichkeit der Suche von bestimmten Worten, Begriffen aus meinen vielen mit Richtext gespeicherten Textdateien zu finden und die entsprechende Datei nachlesen zu können!

Eine einfache Aufgabe/Anliegen, aber sie erscheint sehr schwierig zu sein!
Liebe Grüße Bherka (Hermann)


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 Betreff des Beitrags: Re: TM-Datenbank
BeitragVerfasst: 02.08.2011 17:08:02 
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Registriert: 23.04.2008 23:02:12
Beiträge: 1463
Nö, eigentlich nicht.
Wenn es um RTFs und DOCs geht, so geht das teilweise mit der erweiterten Suchfunktion von Windows, aber auch mit billig oder gratis erhältlichen Tools.

Mit z. B. Totalcommander (den gibt's gratis mit fast keinen Einschränkungen und sehr billig ohne Einschränkungen) kann man ganze Laufwerke markieren, ein Häkchchen bei Suche im Dateiinhalt setzen und die Suchbegriffe starten, dann kommen alle Dateien, die diese Begriffe enthalten. Das geht bei Nur-Text, RTF, DOC und einigen andern - bei TMDs leider nicht.


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