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BeitragVerfasst: 18.04.2011 17:35:40 
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Beiträge: 13
Hallo liebes Softmakerteam,

ich finde Euer Office-Paket recht gut und brauchbar und habe es gründlich getestet. Nun würde ich gerne die Linuxvariante kaufen (die Windowsversion habe ich schon erworben), hätte aber im Vorfeld noch ein paar Fragen dazu:

1. Ist es garantiert, dass es auch in Zukunft weiterhin eine Linuxvariante von Softmaker-Office mit .deb-Paketen gibt?
2. Ist eine Linux-Variante für 64-bit-Systeme geplant?
3. Gibt es oder wird es in Zukunft eine preislich günstigere Variante auch für Linux ohne Duden und Wörterbücher geben, wie Ihr es ähnlich auch für Windows anbietet, bzw. vertreiben lasst?

Besten Dank schon mal im Voraus für Eure Antworten.

Gruß von Ubuntu


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BeitragVerfasst: 18.04.2011 19:09:58 
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SoftMaker Volunteers
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Registriert: 23.02.2007 08:37:26
Beiträge: 2940
Ich fasse mal die Antworten zusammen, die es hier im Forum schon (teils mehrfach) gegeben hat.

ubuntu hat geschrieben:
1. Ist es garantiert, dass es auch in Zukunft weiterhin eine Linuxvariante von Softmaker-Office mit .deb-Paketen gibt?

Linux wird auch weiterhin unterstützt. Es gibt keine bekannten Pläne, dass sich daran in absehbarer Zukunft etwas ändern wird.

ubuntu hat geschrieben:
2. Ist eine Linux-Variante für 64-bit-Systeme geplant?

Eine 64Bit-Version ist nicht geplant. Es gibt keinerlei sachlichen Grund dafür, eine Textverarbeitung als 64Bit-Anwendung auszulegen.

ubuntu hat geschrieben:
3. Gibt es oder wird es in Zukunft eine preislich günstigere Variante auch für Linux ohne Duden und Wörterbücher geben, wie Ihr es ähnlich auch für Windows anbietet, bzw. vertreiben lasst?

Da es von der Linux-Version derzeit keine OEM-Versionen gibt kann man dazu nicht viel sagen. Bei SoftMaker selbst gibt es keine Version ohne Duden und Wörterbücher.


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BeitragVerfasst: 18.04.2011 19:23:44 
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Registriert: 18.04.2011 17:27:24
Beiträge: 13
Danke für die schnelle Antwort.

Jetzt fehlt mir zum Glück eigentlich nur noch die Open-Document-Unterstützung (ods) für Calc-Dateien. Hatte ich in einem anderen Thread angesprochen (bei dem Thema hatte ich es schon gesehen, dass mehrfach drüber gesprochen wurde).

Gruß von Ubuntu


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BeitragVerfasst: 23.05.2011 18:51:57 
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Registriert: 04.04.2007 17:29:11
Beiträge: 3
pbk hat geschrieben:
ubuntu hat geschrieben:
2. Ist eine Linux-Variante für 64-bit-Systeme geplant?

Eine 64Bit-Version ist nicht geplant. Es gibt keinerlei sachlichen Grund dafür, eine Textverarbeitung als 64Bit-Anwendung auszulegen.

Das mag für Windows zutreffen, welches ja standardmäßig Windows on Windows 64 mitbringt. Schließlich liegt das gesamte ISV-Ökosystem in 32 Bit vor. Ähnlich verhält es sich mit Rosetta für PowerPC-Programme und Universal-Binaries auf dem Mac. Microsoft rät seinen Anwendern ausdrücklich von 64-Bit-Office ab und OpenOffice bekommt man als 64-Bit-Version für Windows gar nicht erst angeboten.

Bei Linux sieht die Sache anders aus. Reine 64-Bit-Distributionen unterstützen keine 32-Bit-Programme, da das nicht notwendig ist. Alle mitgelieferten Open-Source-Programme werden für 64-Bit kompiliert, inkl. OpenOffice. Closed-Source-Programme wie StarOffice, Opera, Google Chrome oder Skype werden deswegen auch in 64 Bit angeboten. Selbst Adobe bewegt sich inzwischen beim Flash-Plugin.

Natürlich besteht die Möglichkeit, den 32-Bit-Teil einer Distribution zusätzlich als sog. Multilib-System zu installieren, um Softmaker Office ausführen zu können - das belegt etwa 1-2 GB zusätzlichen Festplattenspeicher. Dieser Kompatibilitätscode muß dann zusätzlich zu seinen 64-Bit-Pendants in den Arbeitspeicher geladen werden, wenn die 32-Bit-Anwendung gestartet wird. Natürlich sieht dabei selbst ein 32-Bit-Notepad gegenüber einem 64-Bit-OOo beim Ressourcenverbrauch alt aus, wenn das halbe Betriebssystem nochmal in 32-Bit-Form mitstartet.


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BeitragVerfasst: 25.07.2011 20:14:35 
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Registriert: 08.02.2011 19:46:12
Beiträge: 11
Ich habe dazu auch einige Gedanken. Natürlich ist eine 64 Bit Version für ein reines Office Paket nicht zwingend, aber wegen möglicher anderer Probleme (z.B. mit den 32 Bit Libraries je nach Grafikkarte), wie ich sie letztens durchleben musste, zuweilen sicher die unkomplizierteste Lösung.

Leider habe ich zuwenig Hintergrundwissen bzgl. der Problematik der Programmierung für 64 Bit und stelle mir vor, es reicht i.W., die Quellcodes mit den entsprechenden Optionen durch den Compiler zu jagen ;-) .

Ansonsten muss ich sagen, ich habe mir den Aufwand der Umstellung auf ein anderes Grafiksystem einstweilen gerne angetan, weil ich Eure Software durchaus sehr mag und sie gerne auch weiterverwenden werde. Sie ist mir sehr eingängig und i.A. ja auch recht performant ... passt einfach!

VLG
Stephan


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