becrapeter hat geschrieben:
Wie läuft das eigentlich bei Updates. Kann man auch eine Paketquelle einhängen oder sind Aktualisierungen ähnlich wie unter Windows auszuführen?
Aktualisierungen wie folgt: Unter "System/Systemverwaltung" gibt es den Punkt "Aktualisierungsverwaltung". Anwerfen, auf "Prüfen" klicken und anschließend -wenn gewünscht - "Aktualisierungen installieren".
Zweite Methode: ebenfalls unter Systemverwaltung den "Synaptic-Paketmanager" starten. Unten links "Status" anklicken. Dann oben links "Neu laden". Falls Updates abrufbar sind, sind diese unter "Installiert(aktualisierbar)" aufgelistet und können danach einzeln oder allesamt (Strg+A) zum Aktualisieren markiert werden. Danach "Anwenden" klicken und die Updates starten.
Nun zur "fstab". Diese Datei wird beim Systemstart gelesen und legt fest ob und wie auf die Partitionen der Platte zugegriffen werden kann. Ich hatte in meiner Linux-Anfangsphase häufiger das Problem, dass mir der Dateimanager die vorhandenen Windowspartitionen zwar angzeigt hat, ich aber nicht auf diese zugreifen konnte. Dafür muss die fstab entsprechend editiert werden - entweder per Hand mit dem Texteditor (geht nur mit Root-Rechten!) oder mit einem passenden Hilfsprogramm wie z.B. "pysdm".
In deiner fstab taucht die Windowspartition wie ich erwartet habe, garnicht auf. Nur die Linux-Rootpartition (/dev/sda5), die Swap-Partition und das CD-Laufwerk sind gelistet.
Die Windows(NTFS)-Partition liegt also sehr wahrscheinlich auf /dev/sda1. Zum überprüfen: Gparted starten (System/systemverwaltung/Gparted-Partitionierungswerkzeug) - die Windowsplatte sollte dann als Dateisystem mit ntfs ausgewiesen sein. Wenn dies /dev/sda1 ist, folgende Zeile an die fstab anhängen:
/dev/sda1 /media/Windows ntfs auto,iocharset=utf8,owner,nosuid,users,dmask=0,user,nodev,fmask=111 0 0
Danach sollte die fstab so aussehen:
Zitat:
# /etc/fstab: static file system information.
#
# Use 'blkid -o value -s UUID' to print the universally unique identifier
# for a device; this may be used with UUID= as a more robust way to name
# devices that works even if disks are added and removed. See fstab(5).
#
# <file system> <mount point> <type> <options> <dump> <pass>
proc /proc proc defaults 0 0
# / was on /dev/sda5 during installation
UUID=249eea55-75b6-4966-8660-855573b3df94 / ext4 errors=remount-ro 0 1
# swap was on /dev/sda6 during installation
UUID=6fca9f9a-acb6-4eee-8a64-2f76c849202e none swap sw 0 0
/dev/scd0 /media/cdrom0 udf,iso9660 user,noauto,exec,utf8 0 0
/dev/sda1 /media/Windows ntfs auto,iocharset=utf8,owner,nosuid,users,dmask=0,user,nodev,fmask=111 0 0
Nun als Root mit dem dateimanager den Ordner "Windows" unter "/media" anlegen. Nach dem nächsten Neustart des Systems solltest du dann den vollen (auch Schreib-) Zugriff auf die Windows-Partition haben.
PS: Achtung: die fstab sollte am Ende eine Leerzeile haben, sonst gibts Mecker beim booten...