Zitat:
Ich habe auf meinem Asus 901 XP runtergeworfen und Crunchbang 8.10 (= Ubuntu-Derivat) installiert. Läuft super, aber bei längeren Dokumenten bekomme ich z.B. im TextMaker Probleme mit dem durchscrollen. Müsste ich damit arbeiten, würde ich auch sagen: "Geht nicht!". Insofern sollte dein Statement ("wenn´s nicht läuft, kauf ich´s nicht") natürlich für die Entwickler absolut relevant sein.

Die Zahl der Linux-Nutzer unter den SM-Kunden ist, wenn man die Zahl der Posts betrachtet, gegenüber den Windows-Nutzern ja verhältnismässig gering. Und zur Zeit hat wohl die Entwicklung der nächsten Windows-Version Vorrang. Gerade deshalb finde ich (als immernoch Linux-Neuling) es nur gut, wenn hier im Linux-Forum mehr passiert. Mein 901er ist eher ein (Zweit-) Surf-Gerät, würde ich damit mehr "arbeiten", wäre ich hier im Linux-Forum sicher auch mehr unterwegs...
... und würde (konstruktiv) meckern
Interessant, dass scheinbar einige Leute ihr altes XP gegen ein neues Linux austauschen. Geht mir genauso. Allerdings bin ich als Softmaker Office Fan, der es bisher nur unter Windows genutzt hat, ein bisschen enttäuscht von der Performance unter Linux. Vielleicht hat das auch mit dem anfänglichen Enthusiasmus zu tun, dass Softmaker auch unter Linux läuft und ich mir deshalb gleich eine Lizenz dafür bestellt habe.
Unter OpenSuse 11.1 und Ubuntu 8.10 hatte ich genau die gleichen Probleme wie Kuno. Das Scrollen war entsetzlich schwierig, Textart-Objekte und Rahmen ließen sich nur mit totaler Verzögerung verschieben. Und das Tippen lief absolut zäh und schwerfällig. Die Abstände der Zeichen auf dem Bildschirm war nicht richtig. Unter GNOME war's noch etwas besser als mit KDE. Außerdem musste ich Compiz abschalten, um mit Textmaker arbeiten zu können.
Unter Ubuntu 9.04 habe ich genau die Darstellungsprobleme, wie sie henrik auf dem Screenshot festgehalten hat. Allerdings läuft Textmaker jetzt als solches flüssiger. Das ist mir ingesamt lieber als vorher. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass dies ein reines Treiberproblem ist, da es die anderen Anwendungen, die ich habe, nicht betrifft.
Im Vergleich zu OpenOffice fällt mir auf: Dieses startet wesentlich langsamer als Softmaker. Ist es aber einmal geladen, ist das Arbeiten mit ihm deutlich schneller. Das Schreiben wirkt vom allgemeinen Eindruck her unverzögert und leichter. Außerdem ist die Druckerkonfiguration nicht wie bei Softmaker durch Handarbeit nachzuleisten. Bei einigen Dokumenten hatte ich auch den Eindruck, dass die vielgepriesene Kompatibilität von Textmaker nicht so groß ist wie bei OpenOffice. Aber dabei kann es sich um ein Font-Problem handeln.
Ich halte Softmaker aus Sympathie die Stange und weil ich mit ihm unter Windows so gute Erfahrungen gemacht habe. Allerdings scheint mir, dass die Linux-Version eher stiefmütterlich behandelt wird (wahrscheinlich aus Mangel an Nutzern) und ich mir kaum vorstellen kann, dass sich ein Neuling davon überzeugen lassen würde. Sollte ich privat wieder zu Windows zurückkehren, würde ich auf jeden Fall wieder Softmaker einsetzen. Unter Linux werfe ich immer wieder ein Auge auf die Konkurrenz und wie sie sich schlägt.