Ja, wir müssen unsere Sichtweisen verstehen.
Momentan existiert eine Überfrachtung von Fenstern. Man erzeuge nur mal schnell eben ein Absatzformat, und korrigiere es, nachdem man es endlich zu Gesicht bekommt, wohlmöglich ein paar mal. DIE Fenster lassen sich nicht zuklappen. Beiseite schieben ist auch sinnlos. Die lassen nur sich selbst zu. Sehr selbstzentrierte, fette Dinger, die sogar Platz verbraten für ein Beispiel - wie etwas mal aussehen würde nach 4 Oks. Also, das geht wirklich besser, nicht-modal und doch 'klassisch'.
Es müssen ja aber keine zusätzlichen Fenster sein! Wir sollten erst die Probleme definieren, dann Lösungen suchen. Zum Glück scheint der Cheffe von der klugen Sorte zu sein. Nicht einer der sagt "Kein Gemecker, ich will Lösungen!"
Lasst uns doch erst mal das Nahziel festhalten die Zeichenformatvorlagen erreichbar zu gestalten. Wenn das in der Schriftartenliste vor sich geht, finde ich das ein guter Kompromiss.
Es ist sicherlich leicht umsetzbar und hat sehr große Wirkung. Keiner braucht 50 Schriftarten stets zur Hand, zumal er sich jetzt die öfter benötigten schön übersichtich in eine Vorlage legen kann.
Wenn etwas die Arbeit behindert, pbk und Jossi, kann das eine solche (sehr breite und ellenlange) Schriftenliste auch. Noch viel mehr behindert eine ellenlange Verschachtelung von modalen Dialogen, die einem gerade wo es wichtig wäre WYSIWYG vorenthalten. Potentiell behindern tut in dem Zusammenhang auch ein vollständig ungenutzter Platz beidseitig des Dokumentes, erst recht auf 'schicken' 16:9, aber auch genug auf meinem 5:4. Bei welchem Zoomfaktor schreibt und formatiert ihr? Mal ehrlich! Und selbst die Nutzung solchen Platzes ein mal wegklicken zu müssen hat meist im Ansatz schon 10 Klicks vorher erspart. Die Nutzung ließe sich sogar per Am-BSrand-Schweben ein- und ausblenden.
Mein pers. Denkanstoß als Fernziel wäre, das Formatieren und Einrichten von Formatvorlagen so schnell, übersichtlich, 'intuitiv', und einfach wie möglich zu gestalten. Bisher wurden kryptische Formatvorlagen wenig benutzt vom Gros. Ihm (dem Gros) wird Professionalität vorenthalten, es sei denn die IT-Abteilung schreibt sie dem Personal vor.
Zu guter Letzt muss ich zugeben, das mir die Argumente für angebliche Zusammengehörigkeiten in Listen zu sehr aus einer Not heraus geboren erscheinen. Ich habe keine Not,

die Dinge sind bereits inhärent hierarchisch einander zugeordnet. Es wäre einfach gut, wenn die Zeichenformatvorlagen leicht erreichbar werden.
