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BeitragVerfasst: 14.11.2008 11:43:22 
Moin.

Ich beobachte, dass die Methode Sheets() des Workbook-Objekts unterschiedlich arbeitet, je nachdem, ob der Tabellen-Name im übergebenen String mit einer Ziffer (d.h. der Zeichen-Repräsentation derselben < 'A') oder einem Buchstaben beginnt, dabei sollte das doch völlig egal sein.

Ein Sheet "Irgendeine_Tabelle" wird damit gefunden, ein Sheet "02_2008" offenbar nicht, obwohl sich beide Namen nicht im Daten- oder Zeichentyp unterscheiden sollten. Im Augenblick funktioniert das sicher, wenn ich solche Tabellennamen vermeide. Ich hoffe noch, dass ich das wenigstens richtig erkannt habe.


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BeitragVerfasst: 14.11.2008 12:39:46 
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Komisch, bei mir funktionieren diese Varianten für einen erzeugten Blattnamen "02_2008" beide:

Code:
Function DlgFkt (ControlID$, Action%, SuppValue%) As Integer

' auch ohne: Dim txt$
txt = pm.ActiveWorkbook.Sheets(1 + SuppValue).Name ' ="02_2008"
pm.ActiveWorkbook.Sheets(txt).Activate

' UND

pm.ActiveWorkbook.Sheets(1 + SuppValue).Activate
End Function

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BeitragVerfasst: 14.11.2008 13:11:47 
Hoffie hat geschrieben:
Komisch, bei mir funktionieren diese Varianten für einen erzeugten Blattnamen "02_2008" beide:


Danke.

Da auch der olle TabSelector :wink: erwartungsgemäß funktioniert, kann ich nicht ausschließen, dass für meine Beobachtung eine Besonderheit der Ruby-Gem "WIN32OLE" verantwortlich ist. Bei der Übergabe herkömmlicher Strings an die Methode Sheets(), scheint dann mehr zu passieren, als wünschenswert wäre, irgendeine Art von Konvertierung vielleicht...

Jedenfalls gehe ich bis auf weiteres von einem Ruby-spezifischen Problem aus. Ruby bis 1.8.7 kennt auch keinen char-Datentyp, den gibt es erst demnächst. Daran ging schon manche Hirnzelle zugrunde.


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BeitragVerfasst: 14.11.2008 15:54:54 
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Oh ja kann sein, mein Beileid!
Ist es nicht ein Phänomen, dass Programmierer so viel 'reinfuschen mit Routinen, die einem vor "natürlichen" Schwierigkeiten im Umgang mit Bytes und Strings bewahren sollen? Es bewahrt zwar manchen Unerfahrenen vor wichtigen Erfahrungen, aber die Anderen - genauer gesagt Alle - sind dafür in anderen Situationen vollkommen aufgeschmissen. Also 100% Blödsinn. :mrgreen: Und der verteilt sich über so ziemlich alle Software, die ich kenne.

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BeitragVerfasst: 15.11.2008 11:34:27 
Hoffie hat geschrieben:
Ist es nicht ein Phänomen, dass Programmierer so viel 'reinfuschen mit Routinen, die einem vor "natürlichen" Schwierigkeiten im Umgang mit Bytes und Strings bewahren sollen?


Oops. Also das eigentliche Thema ist wieder gut abgehandelt. Ich kann aber wieder nicht einfach aufhören.., jetzt.

Programmierer, Programmiersprachen, Bytes und Strings... Da stehen vier Begriffe aber so 10 bis 100 Software-Universen nebeneinander. Ich werde keinen Microprozessor mit Ruby programmieren (ich würde auch auf einem winzigen Pocket-PC nicht ausgerechnet Windows verwenden). Das Problem, das in Ruby durch den vorschnellen Verzicht auf chars entstand, rührt auch daher, dass man objektorientierter sein möchte, als andere. Die Bemühungen haben sich sehr gelohnt und der Fakt, dass so etwas nach einem längeren Reifeprozess in Version 1.9/2.x der Sprache einfach "korrigiert" werden kann, ist auch schon eine schöne Sache.

Also ich weiß nicht. Ich bin auch jemand, der Zustände in Java mit Hilfe zusammengeschobener int und long-Werte und Bit-Operationen ausdrückt, weil's Parameter und Methoden spart. Dass das in einer semi-interpretierten Sprache viele Vorteile hat, sich mit Bytes herumzuschlagen, möchte ich dennoch nicht behaupten. :D

Korrektur:
I Ich bevorzuge Karlsberg
II Widerspruch verklausuliert



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