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 Betreff des Beitrags: OLE-Anwendung wird nicht gefunden
BeitragVerfasst: 29.06.2009 16:13:59 
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Hallo,

ich wollte gerade eine Präsentation bearbeiten, die ich mit StarOffice (= OpenOffice.org) erstellt hatte. Darin sind mehrere OLE-Objekte eingebettet. Es handelt sich um ebenfalls mit StarOffice erstellte Textdokumente.

Wenn ich nun in Presentations darauf klicke, beschwert sich das Programm, es könne die die OLE-Anwendung nicht finden. Ich solle überprüfen, ob das Programm im "Suchpfad" liege.

Wo liegt denn hier das Problem? Was muss ich wo einstellen?

Ach so, es wäre mir übrigens fast lieber, wenn das OLE-Objekt mit TextMaker statt mit StarOffice bearbeitet würde!

Übrigens: Konvertieren kann ich das OLE-Objekt auch nicht: Zwar erkennt Presentations, dass es sich um ein StarOffice-Dokument handelt, aber es bietet keine andere Form an, in die ich das Ganze konvertieren könnte...


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BeitragVerfasst: 29.06.2009 17:08:49 
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Warum OLE nicht funktioniert, dafür kann es viele Gründe geben. Im Grunde ist die ganze Objektorientierung ein Schwimmen im offenen Meer und Kontakt zu ander Schwimmern suchen ...

Vermutlich bleibt nur folgendes Vorgehen übrig:
1.) Originaldatei mit Staroffice öffnen, eigebettete Dokumente exportieren bzw. als einzelne Dateien abspeichern und Platzhalter in der Präsentation einfügen.
2.) Dokumente mit TM öffnen, bearbeiten und als TMD speichern.
3.) Präsentation mit PR öffnen, anstelle der Platzhalter die bearbeiteten TMDs einbinden.
4.) Präsentation abschliessend durchkämmen und im PR-Format abspeichern.

Der kürzeste Computer-Witz ist bekanntlich:
kompatibel.


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BeitragVerfasst: 29.06.2009 17:13:04 
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käsekuchen hat geschrieben:
Ich solle überprüfen, ob das Programm im "Suchpfad" liege.

Verrät er, welcher das sein soll? Und wenn ja, was liegt da?


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BeitragVerfasst: 29.06.2009 20:48:52 
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pbk hat geschrieben:
Verrät er, welcher das sein soll? Und wenn ja, was liegt da?


Nein, er verrät leider nicht, wo dieser ominöse Pfad sein soll...

@Panosis: Tja, wahrscheinlich ist das richtig - aber NOCH habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass es eine elegantere Lösung gibt.


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BeitragVerfasst: 30.06.2009 07:53:58 
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OK, eine Ursache könnte sicherlich der etwas üble Export von StarOffice sein, denn PPT exportieren ist nun nicht gerade seine Stärke... Nur mal als kleine Zwischenfrage... Im Präsentationstool von StarOffice gehen die Dokumente zu öffnen?

Im Zweifelsfall müsste einfach mal eine Testpräsentation erstellt werden, ein StarOffice-Writer-Dokument eingebettet werden und dieses dann hier als PPT-Export hochgeladen werden. Dann ließe sich das vielleicht näher analysieren.

Was definitiv nicht gehen wird ist, dass der TM das StarOffice-Objekt öffnet. Das widerspricht dem OLE-Konzept. Es wird immer die das Objekt erzeugende Applikation gesucht. Das bedeutet natürlich automatisch, dass auf einem System ohne installiertes StarOffice diese Objekte garnicht bearbeitet werden können.

Wenn ein dauerhafter Umstieg auf SM Office geplant ist, dann wäre die von Panosis vorgeschlagene Lösung sicher die nachhaltigste.


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BeitragVerfasst: 30.06.2009 17:25:58 
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Tja, die Idee, das Ganze mal in StarOffice selbst zu testen, war gut - oder schlecht, je nachdem, wie man es sieht: Da geht es nämlich auch nicht mehr... Und in PowerPoint auch nicht...

Ich schließe daraus, dass mein Herumpfuschen in der Registry (da habe ich Dateiverknüpfungen geändert, die zu ändern sich Windows XP sonst geweigert hatte - s. Beitrag im TextMaker-Forum) damit etwas zu tun hat. Aber ehrlich gesagt ist mir die Sache nicht wichtig genug, dass ich ihr weiter nachgehen würde. Ich werde stattdessen die oben beschriebene saubere Lösung wählen und in Zukunft auf OLE-Objekte verzichten. Die haben mir sowieso bisher mehr Ärger als Freude gemacht (auch wenn die SoftMaker-Leute das wohl nicht so gerne hören, wo sie in die OLE-Geschichte in letzter Zeit anscheinend viel Arbeit gesteckt haben). Ich habe die besten Erfahrungen mit der klassischen Methode gemacht: Dokument im entsprechenden Programm bearbeiten, dann einfügen.

Umso dankbarer (auch das muss hier gesagt werden) bin ich übrigens dafür, dass Copy & Paste von z. B. PlanMaker in TextMaker einfach zu einer eingefügten Tabelle führt und NICHT zu einem OLE-Objekt. In Star- bzw. OpenOffice wird man diesbezüglich nämlich entmündigt - das Einfügen geschieht unweigerlich als OLE-Objekt. Nochmal, liebe SoftMaker: Diesem Beispiel bitte NICHT folgen! Wer ein OLE-Objekt will, der soll das gefälligst auch ausdrücklich so sagen.


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BeitragVerfasst: 30.06.2009 17:58:13 
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käsekuchen hat geschrieben:
Ich schließe daraus, dass mein Herumpfuschen in der Registry (da habe ich Dateiverknüpfungen geändert, die zu ändern sich Windows XP sonst geweigert hatte - s. Beitrag im TextMaker-Forum) damit etwas zu tun hat.

Hier könnte es helfen, einfach StarOffice nochmal drüber zu installieren. Wenn alles funktioniert, erstellt er de Verknüpfungen zu seinen OLE-Servern neu. Schlimmstenfalls bleibt alles so, wie es jetzt ist...

käsekuchen hat geschrieben:
Ich werde stattdessen die oben beschriebene saubere Lösung wählen und in Zukunft auf OLE-Objekte verzichten. Die haben mir sowieso bisher mehr Ärger als Freude gemacht

Prinzipiell ist OLE eine schöne Lösung um eben alles in einem Dokument zusammen zu haben. Es setzt halt voraus, dass die damit beteiligten Komponenten auch funktionsfähig vorhanden sind...

käsekuchen hat geschrieben:
(auch wenn die SoftMaker-Leute das wohl nicht so gerne hören, wo sie in die OLE-Geschichte in letzter Zeit anscheinend viel Arbeit gesteckt haben).

Das sind zwei unterschiedliche Dinge. Es gibt gibt die OLE-Objekte (das, was SM-Office schon seit der Zeit der Altvorderen beherrscht) und es gibt die OLE-Automatisierung. Letzteres wurde mit der Version 2008 deutlich ausgebaut.


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BeitragVerfasst: 30.06.2009 22:31:07 
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Nur mal noch als Hintergrundinformation:
Seit sehr langer Zeit gibt es die Möglichkeit, Unterprogramme zu programmieren. Damit kann man z. B. bestimmte Aufgaben, die immer wieder vorkommen, ein einziges Mal programmieren und dann jeweils aufrufen, wenn man sie braucht. Solche Unterprogramme werden beim Erzeugen eines Programms in die Programmdatei aufgenommen.
Schon bald kam man auf die Idee, Unterprogramme auszulagern. So konnte man sie bspw. zu "Bibliotheken" zusammenstellen, aus denen man sie bei Bedarf in ein neues Programm einbauen konnte. Noch weiter ging der Gedanke des Overlay: Fertige Programmteile sollten ausserhalb des laufenden Programms lagern und bei Bedarf in den Arbeitsspeicher geladen, aufgerufen und ausgeführt werden; nach Gebrauch sollte sie wieder aus dem Speicher entfernt werden. Unter MS-DOS führte dies bei umfangreicheren Programmen oft zu einer Reihe von Dateien mit der Endung *.ovl (für Overlay), von denen man sich fragte, wofür sie gut sein sollten. Unter Windows sind im Prinzip die *.dll-Dateien dasselbe, nur etwas moderner und zentral verwaltet, somit auch für alle Programme verfügbar.

Objektorientierung geht noch weiter: Im Grunde "schwimmen" in einem System (PC) viele Anwendungen umher, und jede Anwendung stellt Schnittstellen zur Verfügung, über die sie Daten und Befehle an andere Anwendungen senden und von diesen Empfangen kann. Dabei ist es gleichgültig, ob ein "Objekt" ein Programm (*.exe), Teil des Betriebssystems, einer *.dll-Bibliothek oder von sonst etwas ist. Ja, es kann sogar möglich sein, Anwendungen über Netzwerk oder Internet aufzurufen.
Das Problem dabei ist nur: Manchmal klappt es nicht. Wenn ein Objekt nicht vorhanden ist, also wenn z. B. auf einem Rechner kein Word, sondern nur Textmaker installiert ist, dann kann man eben nicht die Fuktione von Word aufrufen. Dasselbe gilt, wenn bei der Registrierung im System, bei der Schnittstenlleprogrammierung oder simpel dem Pfad ein Problem vorliegt oder ein Objekt nicht erreichbar ist. Das ist wie am Telephon: Kein Anschluss unter dieser Nummer, Teilnehmer nicht erreichbar ...
Ziemlich oft dürfte es vorkommen, dass einem eine msvcrt###.dll fehlt.
OLE und DDE stellen nur einen Ausschnitt aus der Objektorientierung dar und teilen deren Probleme. Objektorientierung ist etwas Geniales, aber für gewisse Aufgaben ist Stand alone besser.
(Exkurs Ende)


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BeitragVerfasst: 25.08.2009 14:49:04 
Panosis hat geschrieben:
Objektorientierung ist etwas Geniales, aber für gewisse Aufgaben ist Stand alone besser.


Objektorientierung ist hier wahrscheinlich das verkehrte Wort, weil garantiert kein Gegenbegriff zu "Stand alone". Worum es geht, ist mir klar, aber eine der beschriebenen Anforderungen und Vorgehensweisen mit "Objektorientierung" zu begründen oder gleichzusetzen, ist ziemlich irreführend, wenn das jemand zum ersten Mal liest.
Nur so. :|


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BeitragVerfasst: 25.08.2009 21:46:22 
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Es ging von allem Anfang an um OLE.

OLE = Object Linking and Embedding.


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BeitragVerfasst: 26.08.2009 07:55:20 
Ebent


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BeitragVerfasst: 26.08.2009 09:03:25 
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Ah ja - und warum soll dann "Objektorientierung" das verkehrte Wort sein?


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BeitragVerfasst: 26.08.2009 11:22:38 
Antwort nur per PM (off-topic). Bitte E-Mail an mich, wenn an der Erörterung der Frage Interesse besteht.


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BeitragVerfasst: 26.08.2009 17:08:50 
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Nein, ich habe wirklich kein Interesse daran, mir erklären zu lassen, warum eine objektiv richtige Aussage falsch sein soll.
Si tacuisses etc.

Im übrigen gibt es in diesem Forum Gott sei Dank auch die "Ignorieren"-Funktion.


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