pbk hat geschrieben:
martin-k hat geschrieben:
Fließkommafunktionen der CPU
Upps, jau. Da war was...
Und die Compiler und ihre Bibliotheken, die die Fließkommafunktionen dem Programm zugänglich machen.
Wenn SoftMaker und Microsoft denselben Compiler nähmen, z.b. Visual-C++, müsste man sich nicht wundern, wenn beide gleich rechnen. Im Guten wie im Schlechten.
pbk hat geschrieben:
martin-k hat geschrieben:
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Google Docs auch nichts anderes macht, nur eben stillschweigend.
Ist nicht unwahrscheinlich.
Oder Google nimmt eine andere Bibliothek für die Rechenfunktionen.
Es gibt Bibliotheken, die mit beliebiger Genauigkeit rechnen.
Man frage mich nicht, wie beliebig "beliebig" nun ist, aber jedenfalls rechnen sie mit extrem vielen Stellen auch sehr große Ergebnisse präzise aus. Oder sehr kleine.
Offenbar hat der Windows-Taschenrechner sowas. Das Spiegel-Beispiel rechnet der nämlich richtig (wie auch der Spiegel anführt).
Gut möglich, dass Google seiner Kalkulation so eine Bibliothek spendiert hat.
Diese Bibliotheken haben nämlich nur zwei Nachteile: sie kosten Geld (Google dürfte das aber haben) und sie sind langsam, was freilich bei einer Web-basierten-Kalkulation weniger stören dürfte, mit der man üblicherweise keine allzu komplexen Berechnungen anstellt und wo eh' der Netzzugang bremst.
pbk hat geschrieben:
Ach, es geht doch nix über den guten alten HP-Taschenrechner

Du weisst, wie sie den entwickelt haben? Alles von Hand nachrechnen! Die damaligen Computer waren nicht genau genug, um nachprüfen zu können, ob der HP-35 bis in die letzte Stelle richtig rechnet.
Rechne mal "ein paar" Logarithmen und Wurzeln und Sini und Cosini von Hand bis in die zehnte, elfte Stelle nach.
Scheißjob
Gruß
Tassilo