pbk hat geschrieben:
Es dürfte unzweifelhaft sein, dass in dem Moment, wo die Fußnoten einen größeren Platz als der eigentliche Text einnehmen, eine Fußnote das falsche Mittel zur Darstellung der Informationen ist.
... naja, so UNZWEIFELHAFT ist das aber nicht, denn es wird gerade im wissenschaftlichen Bereich gern verwendet und ersetzt in Publikationen auf Papier das, was wir im Internet mit Hyperlinks erledigen. Außerdem geht es nicht um die Frage ob es schön ist, sondern darum, ob man es haben muss. Und meiner Meinung nach muss man es haben, sonst kann man TM nicht für die Publikation wissenschaftlicher Texte verwenden.
pbk hat geschrieben:
Umbrechende Fußnoten sind in jedem Fall orthotypografischer Nonsense, weil ein solcher Text nur sehr mühsam bis garnicht gelesen werden kann. Das angehängte Beispiel aus einem Textsatzsystem würde man auch dann nicht lesen wollen, selbst wenn kein Blindtext verwendet worden wäre.
.. all diese Ratschläge in allen Ehren, aber wenn man sich eingehender damit beschäftigt stößt man auf das Phänomen, dass Fußnoten ja nicht immer an derselben Stelle im Text eingefügt werden. Nach deiner weiter oben definierten Logik dürften Fußnoten zu Begriffen ganz unten auf der Seite auch nur ganz kurz sein, Fußnoten zu Begriffen weiter oben dürften sich dann etwas mehr Text erlauben, weil sie dann ja noch unter den Text passen.
Kurz und gut: Umbrechende Fußnoten sind gängige Praxis im wissenschaftlichen Bereich, und wer's nicht glaubt kann sich gern ein paar Publikationen ansehen, die ich mit Textmaker gesetzt habe und die deswegen richtig scheußlich aussehen, eben weil Fußnoten sich nicht umbrechen. Das verschwendet Platz und Papier und behindert die Lesbarkeit.
Ansonsten bin ich - ganz gegen meine Gewohnheit - sehr angetan von dem neuesten Servicepacke namens Textmaker 2008.
Viele Grüße
Michael