Hallo,
wo ich sowieso gerade beim Meckern über die Lizenzpolitik bin (s. Schullizenzen) - ich hoffe mal, dass das richtig verstanden wird, nämlich als bewusst kleinlich-penetrantes Jammern eines Sympathisanten -, hätte ich da noch einen Punkt:
Ich nutze ja bekanntlich zur Überbrückung gerade die Testversion von SMO 2010. Jetzt muss ich aber leider feststellen, dass die eine ganze Reihe von Einschränkungen enthält, die ich eigentlich nicht verstehe - wenn man die Testversion runterlädt, will man doch 30 Tage TESTEN, und zwar ALLES. Die zeitliche Beschränkung ist doch genug.
Also:
1) Warum kann man nur 7 Tage lang im .doc-Format speichern? Plötzlich stehe ich mit .doc-Dateien da, die ich nicht mehr bearbeiten kann!
2) Noch viel schlimmer: Offensichtlich kann man Dateien nur mit DER Testversion bearbeiten, mit der man sie erstellt hat. Der Gedanke dahinter mag ja zunächst sinnvoll erscheinen (soll halt Betrug verhindern), nur: Ich habe Dateien zu Hause mit der fest installierten Version erstelllt, kann sie jetzt aber bei der Arbeit nicht mehr mit der USB-Version bearbeiten - das nervt! M. E. ist die Betrugsgefahr nicht so groß, dass ein solches Arbeitshindernis wirklich nötig wäre - Office-Anwendungen sind für die meisten Leute ernsthafte Arbeitswerkzeuge, bei denen sie keine Lust haben, mit ständig neu und/oder auf verschiedenen Rechner installierten Testversionen zu hantieren, um ein paar Euro zu sparen.
3) Bei der Testversion handelt sich um Rev. 570, in der ein paar Fehler stecken. Ich habe heute z. B. etwa eine halbe Stunde auf ein PDF gewartet, das eine Reihe von Bildern enthielt. Ich habe das mal als Übergangsphänomen so hingenommen, aber wenn jetzt jemand SMO wirklich zum ersten Mal testet, was wird der für einen Eindruck bekommen?
Fazit: 30-Tage-Einschränkung ja, aber dann bitte ohne weitere Einschränkungen. Man will die Software doch RICHTIG testen, d. h. unter Alltagsbedingungen.
Aber wie gesagt: Das soll jetzt nicht nach dem großen Rundumschlag klingen. Mit Freunden ist man eben oft etwas kritscher...
