Zitat:
Schwierig wird es dann allerdings, sobald du auf einer Seite nicht nur Fließtext, sondern spezielle Absatzabstände, Überschriften, Zwischenüberschriften oder Abbildungen hast -- also praktisch immer. Da braucht es in der Regel eine Menge kniffliger Handarbeit, um die Registerhaltigkeit zu gewährleisten.
Na ja, das ist sooo schwer auch wieder nicht - man braucht bloss einen Raster zu definieren. Im alten Bleisatz hatte man prinzipiell Bausteine mit vordefinierten Höhen, im Computersatz kann man hingegen (fast) stufenlos arbeiten. Nun ist es einfach so, dass man selbst seine Höhen definieren muss, also z. B. eine Zeile mit Abständen 18 Punkt. Dann muss eine Überschrift mit Leerraum darüber und darunter zwei Normzeilen füllen, d. h. 36 Punkt.
Auch die Ausrichtung auf der Seite muss richtig eingestellt werden. Für Überschriften und Fliesstext muss die Ausrichtung nach oben, für Fussnoten nach unten eingestellt werden, damit sie jeweils in fixe Raster passen - nur der Raum zwischen Fliesstext und Fussnoten bleibt dann variabel.
Richtig kompliziert wird es erst, wenn Formeln, Bilder, Tabellen, Rahmen usw. ins Spiel kommen. Aber bei einfacheren Texten bekommt man es schon annähernd hin. Nur richtig ausschiessen kann man mit einer Textverarbeitung nicht.